Team TG Düsseldorf

Basketball

Ü35 Westdeutschen Meisterschaft der Herren  -  04.02.2018 -

Teilnehmer:

Gruppe A: Haarener Turnier-Eintracht - TG Düsseldorf - DJK Südwest Köln

Gruppe B: SG GW Paderborn - SV Hagen Haspe - UBC Münster


Spielplan:

09:30                    DJK Südwest Köln - TG Düsseldorf   52 - 62

11:00                    TG Düsseldorf - Haarener Turnier-Eintracht   51 - 41

12:30                    Haarener Turnier-Eintracht - DJK Südwest Köln   41 - 50

14:00                    SV Hagen Haspe - SG GW Paderborn   58 - 31

15:30                    SG GW Paderborn - UBC Münster   30 - 54

17:00                    UBC Münster - SV Hagen Haspe   31 - 58

18:30                    Finale   TG Düsseldorf - SV Hagen Haspe   64 - 57


Nachbericht Ü35 Westdeutsche Meisterschaft am 04.02.2018

Am Sonntag, den 04.02.2018 wurde in Düsseldorf die Westdeutsche Meisterschaft der Bestenspiele in der Klasse Ü35 ausgespielt. Das Teilnehmerfeld war in zwei Gruppen aufgeteilt:

Gruppe A: Haarener Turnier-Eintracht - TG Düsseldorf - DJK Südwest Köln

Gruppe B: SG GW Paderborn - SV Hagen Haspe - UBC Münster

Die Sieger der jeweiligen Gruppen qualifizierten sich automatisch für die Deutsche Meisterschaft im Juni und spielten im Anschluss an die Gruppenphase den Turniersieger aus.

In Gruppe A standen sich zunächst die DJK Südwest Köln und Debütant sowie Ausrichter TG Düsseldorf gegenüber. Die frühe Uhrzeit (9:30) lag den Kölner deutlich besser und das erste Viertel ging mit 12-3 verdient an die erfahrene Mannschaft. Im zweiten Abschnitt fanden dann die Düsseldorfer durch Federico Rodriguez Ferreira (6 Dreier im Spiel) besser in die Partie und konnten das Spiel zur Halbzeit drehen (29-21 für Düsseldorf). Ach nach der Pause war Düsseldorf am Drücker und baute die Führung weiter aus. Angeführt von S. Rau gaben die Kölner nochmal alles, sollten aber nicht mehr eng genug rankommen. Sieg für Düsseldorf mit 62-52.

Im zweiten Spiel des Tages (11:00) hatte es Düsseldorf mit dem Haarener TE zu tun. Die erfahrenen Aachener wussten geschickt das Tempo aus der Partie zu nehmen und erarbeiteten sich ein 11-11- unentschieden nach dem ersten Viertel. Auch bis zur Halbzeit blieb das Spiel eng (22-19 für Düsseldorf). Ein schneller 13-1 Lauf nach der Pause setzte dann die Weichen für die Düsseldorfer, die den 51-41 Sieg dann unaufgeregt nach Hause brachten und damit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sichern konnten.

Das letzte Spiel der Gruppe A zwischen dem Haarener TE und Südwest Köln wurde zum Anfang von den Aachener geprägt. Sie standen hinten dicht und konnten mit 12-8 das Viertel beenden. Angeführt von elf Punkten in Serie für A. Bosch übernahmen die Kölner nun das Zepter und lagen zur Halbzeit mit 27-22 in Front. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch einmal eng (32-32), ehe die Kölner im weiteren Verlauf frischer waren und am Ende ihre Schnellangriffe laufen konnten. Der 50-41 Sieg für Köln war dem Spielverlauf entsprechend.

Im ersten Spiel der Gruppe B trat nun der absolute Favorit und Titelverteidiger SV Hagen Haspe auf den Platz. Erster Gegner: SC GW Paderborn, die nur mit sechs spielfähigen Akteuren anreisten. Eine von Beginn an souveräne Partie der Hagener um Legende Bernd Kruel führte zu einer 30-12 Halbzeitführung. Einzig R. Ellenbürler und J-U. Nächster bei den Paderbornern hielten ihre Farben mit je 12 Punkten in der Partie im Spiel. In der zweiten Hälfte wurde bei den Hagenern bereits kräftig rotiert, was dem Spielfluss nicht hemmte. Die bereits entschiedene Partie wurde durch acht sehenswerte Punkte des Hageners M. Marscheider zu Ende gebracht – 58-31 für Hagen-Haspe.

Der SC Paderborn hatte es in der nächsten Partie mit einem weiteren Titelspiranten zu tun: Der UBC Münster zeigte gleich zu Beginn des Spiels seine ganze Klasse und lag nach dem ersten Viertel mit 12-7 in Front. Neun Punkte von J-U. Nächster im zweiten Abschnitt ließen die Paderborner zur Halbzeit noch etwas hoffen (22-20 für Münster). Die kleine Rotation der tapferen Paderborner verhinderte dann aber die Überrraschung – der UBC Münster wusste nun die längere Bank auszuspielen. Der erfahrene M. Horn wusste mit 15 Punkten in der zweiten Halbzeit zu überzeugen und die Münsteraner gewannen am Ende deutlich mit 54-30.

Das letzte Spiel der Gruppe B musste nun also entscheiden, wer im Finale gegen den Underdog TG Düsseldorf um die Westdeutsche Meisterschaft antreten sollte und sich das letzte Ticket für die Deutsche Meisterschaft sichert. Von Beginn an zeigte der Favorit Hagen Haspe, dass er es mehr wollte. Die Münsteraner, angetrieben von Jan Sprünken liefen von Beginn an nur hinterher. Als sich Hagen der Partie sicher wusste, wurden auch hier bereits Körner gespart und am Ende die Partie (35 – 67) souverän verwaltet.

Im Finale des Tages erwartete nun der Neuling TG Düsseldorf die Titelverteidiger SV Hagen Haspe. Die Partie begann sehr intensiv, beide Teams schenkten sich nichts. War die Partie bis zum 14-14 noch sehr ausgeglichen, schnappten sich die Düsseldorfer das Momentum und zogen zum Viertel mit 20-14 davon. Der Bärenstarke Khalid Annouri trieb seine Düsseldorfer mit sechs Punkten und vier Vorlagen in den nächsten Minuten nach vorne und wurde durch schnelle Punkte von Kai Friedrich gekontert. Und wieder waren es die Düsseldorfer, die angefeuert von zahlreichen Fans zum Ende des Viertels frischer wirkten und die Führung auf 38-25 ausbauten. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber sogar noch weiter zu und legten durch sechs Punkte von Omar Collington mit 49-30 die höchste Führung der Partie hin. Doch der Titelverteidiger zeigte Moral und kämpfte sich innerhalb weniger Minuten mit einem 12-0 Lauf wieder bis auf sieben Punkte heran. Doch Veteran Sasa Zivanovic auf Düsseldorfer Seite konnte sich nun ein ums andere Mal gegen Bernd Kruel imposant durchsetzen und gab seiner Mannschaft mit sechs Punkten die nötige Sicherheit. Die Hagener suchten ihr Glück im stoppen der Zeit, doch trotz nur 1/7 verwandelten Freiwürfe auf Düsseldorfer Seite war Ihnen der 64-57 Sieg nicht mehr zu nehmen.

Der Neuling und Außenseiter entthront in einem niveauvollen Finale den Titelverteidiger und darf sich nun Westdeutscher Meister nennen. Bereits im Juni kann es dann bei der Deutschen Meisterschaft zu einem weiteren Duell der Finalisten kommen.